Revolutionäre Linke

Historisches

  • Vor achtzig Jahren begann die weitflächige Zerstörung von Wohngebieten in Dresden durch alliierte Bomber. Keine drei Monate vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Innenstadt in Schutt und Asche gelegt. Die Gründe für den Angriff sind umstritten. Von Karsten Schmitz Am 13. Februar 1945, einem Dienstag, tauchten gegen zehn Uhr abends britische Flugzeuge am Himmel über Dresden auf ...
  • Heute findet in Berlin der Christopher-Street-Day (CSD) statt. Auch in diesem Jahr werden mehrere hunderttausend Menschen aus aller Welt erwartet. In vielen anderen Ländern läuft dieselbe Demonstration unter dem Motto Pride – es geht um den Stolz auf die eigene sexuelle Identität. Dieser Stolz ist hart erkämpft worden. Er begann vor 55 Jahren mit einem lokalen Aufstand in New York, erinnert Karl Naujoks.
  • Heute wird in aller Welt der ›Nakba‹ gedacht. Nakba ist arabisch und heißt auf Deutsch ›Katastrophe‹. So bezeichnet die palästinensische Bevölkerung die Erfahrung der massenhaften Vertreibung aus ihrer Heimat im Zusammenhang mit der Staatsgründung Israels im Jahr 1948. Reuven Neumann beschreibt für RevoLinks die Ereignisse, die dem sogenannten Nahostkonflikt bis heute zugrunde liegen.
  • US-Präsident Donald Trump verliert an Zustimmung im eigenen Land. Kleinlaut ließ er die verhasste Abschiebemiliz ICE aus Minneapolis abziehen, nach politischen Streiks und Massendemonstrationen. Nun hoffen viele, dass diese Stimmung den Demokraten zu einem Sieg bei den kommenden Wahlen zum US-Repräsentantenhaus verhilft, den ‘Midterm Elections‘. Jens Feldmann argumentiert, dass genau diese Hoffnung in der größten Frustration enden könnte
  • Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen eng mit dem Kapitalismus verwoben ist. Und dass der Paragraf 218 sich nur im Kontext großer Klassenkämpfe zu Fall bringen lässt.
  • Der Völkermord an der palästinensischen Bevölkerung in Gaza dauert seit fast einem Jahr an. Nun droht nach der Ermordung des palästinensischen Verhandlungsführers Haniyeh durch Israel auf iranischen Boden ein regionaler Flächenbrand. Insbesondere die Grenzgefechte im Südlibanon drohen sich zu einem umfassenden Krieg zwischen Israel und der Hisbollah auszuweiten. Dies wirft die Frage nach dem historischen Hintergrund und den Charakter der Hisbollah auf
  • Als US-Präsident Donald Trump am 28. Februar Iran den Krieg erklärte, rief er der iranischen Bevölkerung zu, „die Stunde eurer Freiheit ist gekommen“. Das Dauerbombardement, das dann folgte, brachte nichts als Elend – und stabilisierte das Regime in Teheran. Wie es anders geht, zeigt die Revolution von 1979. Sie stürzte den Schah, der über den Iran ein Schreckensregime errichtet hatte. Die iranische Revolution ist eine der großen Ereignisse des 20. Jahrhunderts, von der wir viel lernen können, meint Reuven Neumann.
  • Vor dreizehn Jahren gab die ägyptische Revolution Millionen von Menschen weltweit die Hoffnung, dass eine andere Welt möglich ist. Was mit dem Sturz der dreißig Jahre andauernden Diktatur Hosni Mubaraks begann, endete 2013 mit einer Konterrevolution. Wir sprachen mit Ahmed, einem Mitglied der Revolutionären Sozialistischen Bewegung Ägyptens, über die Rolle der revolutionären Linken vor, während und nach der Revolution von 2011
  • Vor dreißig Jahren fand im zentralafrikanischen Ruanda ein Völkermord statt. Befürworter internationaler Kampfeinsätze behaupten: Die großen Mächte haben versagt, sie hätten militärisch eingreifen müssen. Und auch in Zukunft könnten wieder Situationen entstehen, in der es notwendig sei, internationale Truppen zum Schutz von Menschen zu entsenden. Doch das sind die falschen Lehren aus dem Völkermord
  • Im letzten Bundestagswahlkampf haben sich mal wieder fast alle Parteien mit Vorschlägen zur Begrenzung von Migration überboten. Der CDU-Spitzenkandidat und neue Bundeskanzler Merz versuchte sogar ein Gesetz zusammen mit der faschistischen AfD durchzubringen, das den Familiennachzug massiv einschränkt. Systematisch wird der Eindruck geschürt, Migration sei ein Problem, eine Belastung oder gar eine Gefahr. Das Gegenteil ist der Fall, meint Lukas Weber