Revolutionäre Linke

Antifaschismus

  • Die AfD hat bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt fast 44 Prozent der Stimmen bekommen. Der offensichtliche Grund: Die übergroße Mehrheit lehnt den Sozialabbau ab und wählt aus Frust die AfD. Doch die Bundesregierung will weitermachen wie bisher. Das Land steuert so auf eine schwere politische Dauerkrise zu. Was ist zu tun? Karl Naujoks gibt Antworten
  • Im Juli ist der 21-jährige Abdul B. mit einem Transporter in eine Menschenmenge am Rande des CSD in seiner Heimatstadt Berlin gefahren. Bundesinnenminister Dobrindt nutzte dies, um eine ganze Reihe von Gesetzesverschärfungen in die Diskussion zu bringen. Angeblich soll uns dies vor „Gefährdern“ schützen. Tatsächlich macht Dobrindt vor allem Muslime zur Zielscheibe, meint Reuven Neumann
  • Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt gewählt. In den Umfragen steht die AfD seit Monaten bei über 40 Prozent. Nun bereiten sich die Faschisten auf die Übernahme der Regierungsgeschäfte vor. Der bürgerliche Politikbetrieb ist ratlos. Wie konnte es soweit kommen. Was ist nun zu tun? Lisa Weigel gibt Antworten auf drängendsten Fragen
  • Zehntausende haben gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt demonstriert. Die Delegierten mussten wegen der Blockade in der Nacht zuvor durch die Polizei in den Saal hineingeschmuggelt werden. Was für eine Demütigung! Unser Autor Karsten Schmitz berichtet
  • Am vergangenen Wochenende fand der Bundesparteitag der Partei Die LINKE in Potsdam statt. Er ist der letzte vor einer wegweisenden Entscheidung: Soll die Partei mit der CDU koalieren, wenn nur so ein AfD-Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt verhindert werden kann? Der Bundesparteitag gab leider keine klare Antwort, meint Jens Feldmann
  • Nachdem es der extremen Rechten in Irland und Großbritannien gelang, einen Messerangriff für ihre Hetze zu instrumentalisieren, terrorisierten sie zahlreiche Städte, setzten Häuser migrantischer Menschen in Brand und verbreiteten Angst und Schrecken. Nun zeigten tausende Antirassisten jedoch: Sie sind nicht die Mehrheit!
  • Nazi-Sprüche oder Vetternwirtschaft: Keine Aussage, kein Skandal scheint den Höhenflug der AfD bremsen zu können. In den bundesweiten Umfragen liegt die Partei mittlerweile an der Spitze bei rund 27 Prozent, in Sachsen-Anhalt bei über 40 Prozent. Dort bereitet sie sich auf die Übernahme der Regierungsgewalt nach den Landtagswahlen im September vor. Was tun? Karsten Schmitz hat Antworten
  • Ausgerechnet zum 1. Mai wollten sich die Faschos des NPD-Nachfolgers „Die Heimat“ in Essen breit machen: Bundesweit mobilisierten die Nazis und haben mit 500 Rechtsextremen kalkuliert. Diesen dreisten Angriff auf den Kampftag der Arbeiterklasse hat sich das Ruhrgebiet nicht gefallen lassen. Tausende Antifaschistinnen und Antifaschisten machten den rechten Aufmarsch zum Fiasko. Unsere Genossin Christina Schulte war in Essen dabei und berichtet
  • Am 12. Februar verlor in Lyon der Faschist Quentin Deranque bei einer Auseinandersetzung sein Leben. Radikale Faschisten nutzen dies zur Mobilisierung. Anstatt gegen die Gefahr von rechts vorzugehen, greifen Medien und bürgerliche Parteien die Linke an. Sie ebnen damit den Faschisten des Rassemblements National bei den bevorstehenden Kommunalwahlen den Weg. Von Reuven Neumann
  • Am letzten Novemberwochenende strömten aus ganz Deutschland zehntausende Antifaschistinnen und Antifaschisten nach Gießen, um gegen die Neugründung der AfD-Jugendorganisation unter dem Namen „Generation Deutschland“ zu protestieren. 15.000 beteiligten sich aktiv an Blockaden, bis zu 50.000 nahmen insgesamt an Demonstrationen teil. Der Gründungskongress konnte nur mit stundenlanger Verspätung beginnen. Das war ein Punktsieg für den Antifaschismus – aber mehr muss kommen, meinen Timo König und Lisa Weigel
  • Im ersten Teil unserer kleinen Serie zu erfolgreichen Kämpfen gegen die Nazis haben wir dargestellt, wie der sichergeglaubte Einzug der NPD in den Bundestag 1969 am antifaschistischen Massenwiderstand scheiterte. In den 70er Jahren versuchte die Nazi-Partei ihr Comeback. Mit jährlichen, bundesweiten Mobilisierungen nach Frankfurt am Main wollte sie auf der Straße Stärke demonstrieren und sich so neu aufbauen. Aber auch damit scheiterte sie. Wir erklären, wie es dazu kam. Von Karl Naujoks
  • In Umfragen steht die AfD bundesweit gleichauf mit der CDU/CSU. In Sachsen-Anhalt sogar bei 40 Prozent. Angesichts dieser Werte rufen manche verzweifelt nach dem Staat, er möge die AfD verbieten. Das ist eine Sackgasse, die in die Passivität führt. Der einzige Weg gegen die AfD bietet die massenhafte und entschlossene Mobilisierung von unten. Tatsächlich wurden im Nachkriegsdeutschland mehrere Versuche der Nazis gestoppt, sich neu aufzubauen. Davon gilt es heute zu lernen.
  • Auf zur Großdemonstration am 29. November in Gießen! „Generation Deutschland“: Außen blau, innen braun Die AfD präsentiert die Gründung ihrer Jugendorganisation unter dem Namen „Generation Deutschland“ als Neustart, nachdem die „Junge Alternative“ (JA) zu Beginn des Jahres aufgelöst worden ist. Tatsächlich ist das nichts als Propaganda: Hinter der neuen Fassade steckt derselbe alte faschistische Nachwuchsverband ...
  • Warum wir die neue Jugendorganisation der AfD stoppen müssen Die AfD will Ende November in Gießen eine neue Jugendorganisation gründen, nachdem die ›Junge Alternative‹ (JA) zu Beginn des Jahres aufgelöst worden ist. Angeblich geht es um mehr als eine Umbenennung. Unser Redakteur Jan Trikole erklärt, was tatsächlich dahintersteckt ...
  • Der Aufstieg der AfD in den Umfragen ist besorgniserregend. Umso mehr, da er Stiefelnazis genug Selbstvertrauen verleiht, um auf der Straße Präsenz zu zeigen. Doch die Faschisten lassen sich aufhalten – und der antifaschistische Widerstand kann umgekehrt den Aufstieg der Linken beflügeln. Wie das geht, zeigen die Erfahrungen aus der Stadt Münster ...
  • Zum ersten Mal droht in Österreich nach 1945 eine Regierung unter Führung einer faschistischen Partei. Der Führer der „Freiheitlichen Partei Österreichs“ Herbert Kickl hat vom österreichischen Bundespräsidenten Alexander van Bellen (Grüne) einen Auftrag zur Regierungsbildung bekommen. Kickl hat sich selbst in Reminiszenz an Adolf Hitler als „Volkskanzler“ angekündigt ...
  • Am 11. Januar protestierten 15.000 Menschen gegen den AfD-Bundesparteitag. Dessen Beginn verzögerte sich deshalb um zwei Stunden. Ein erster Erfolg: Noch nie konnte ein AfD-Bundesparteitag so lange blockiert werden. Seither manifestiert sich die Wut und der Widerstand gegen den Aufstieg der Faschisten in ganz Deutschland ...
  • Die Doppelstrategie des Rassemblement National – und wie er besiegt werden kann In Frankreich droht der faschistische Rassemblement National bei den Wahlen am 7. Juli die Mehrheit der 577 Sitze der Nationalversammlung zu gewinnen. Dagegen stellt sich eine Front linker Parteien. Der Ausgang der Wahlen kann auch auf Deutschland massiv ausstrahlen ...
  • Zeichen der Stärke und Einheit des Widerstandes gegen Rechts Bunt, laut, kämpferisch und entschlossen: Rund 70.000 Menschen protestierten am letzten Juni-Wochenende in Essen gegen den Parteitag der faschistischen AfD. Frank Dunne, der mit vielen anderen vor Ort dabei war, berichtet. Die Enthüllungen der Deportationspläne der AfD zu Beginn des Jahres hat vielen Menschen aufgerüttelt ...
  • Aufruf zur Teilnahme an den Protesten gegen den Bundesparteitag der AfD in Essen vom 28. bis 30. Juni 2024 Vom 28. bis 30. Juni will die AfD ihren Bundesparteitag in Essen abhalten - nicht ohne unseren Widerstand! Hunderttausende haben in den letzten Monaten gegen die AfD protestiert. Ein erster Erfolg: die Messe Essen will AfD den Mietvertrag für den Bundesparteitag kündigen - da die AfD sich weigerte, auf dem Parteitag auf NS-Parolen zu verzichten ...