Revolutionäre Linke

Themen

  • In Frankreich demonstrieren seit Wochen Schülerinnen und Schüler. Allein am letzten Wochenende waren über 800.000 Menschen im ganzen Land auf der Straße. Die Regierung Lecornu reagiert mit brutaler Gewalt und Ausgangssperren. Was als Bewegung gegen unhaltbare Zustände an den Schulen begann, ist zu einer Regierungskrise geworden … mit Potenzial zur Ausweitung auf die Nachbarländer, schreibt Reuven Neumann
  • In Berlin haben Linkspartei, SPD und Grüne Sondierungsverhandlungen zur Bildung einer Koalition aufgenommen. Grundlage war die Bereitschaft der Berliner Linken-Führung zur Unterzeichnung eines Papiers, das implizit Mitglieder der eigenen Partei als „antisemitisch“ in den Dreck zieht. Ein Aufruhr in der Partei gegen diesen Unterwerfungskurs brachte die Sondierungen ins Stocken. Nun soll ein Linke-Sonderparteitag über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit den Verleumdern entscheiden. Die Linke darf sich darauf nicht einlassen, meint Karl Naujoks
  • Rückblende: 2026 erlebte Deutschland einen Hitzerekord. Die Schifffahrt auf dem Rhein musste weitgehend eingestellt werden, das Robert-Koch-Institut registrierte mehr als 16.000 hitzebedingte Todesfälle. Doch nicht alle leiden unter der Klimakrise. Während Lohnabhängige bei 40 Grad in Fabriken und Krankenhäusern weiterarbeiten mussten, vermeldeten die Manager aus den klimatisierten Cheftagen der Energiekonzerne Rekordgewinne. Das erklärt, warum die Bundesregierung angesichts der Klimakrise passiv bleibt, meinen Hêvîn Çiya und Karl Naujoks
  • In Spanien sind für Ende November vorgezogene Neuwahlen angesetzt, nachdem die Regierungskoalition unter dem Druck einer Massenbewegung gegen Mietenwucher auseinanderbrach. Auslöser war die Zwangsräumung der 87-jährigen Maricarmen Abascal aus ihrer Wohnung, in der sie siebzig Jahre lebte. Nun ist die Rentnerin gestorben – die Gewerkschaften kündigen einen Generalstreik an. Es ist die einzige Sprache, die die Immobilienmafia versteht
  • Am 26. September mobilisierten die Gewerkschaften deutschlandweit Massen gegen die Sozialabbaupläne der Bundesregierung. Diese steht mit dem Rücken zur Wand, will aber auf Biegen und Brechen ihre Kürzungen durchsetzen. Yahya Abu Nidal zieht eine persönliche Bilanz des Protesttages und gibt Antworten auf die Frage: Wie weiter für den Widerstand?
  • Die Linke hat die Wahlen zum Abgeordnetenhauwahlen in Berlin klar gewonnen. Tagsdarauf bricht eine beispiellose Schmutzkampagne gegen die Partei los. „Terrorunterstützer“, „Judenhasser“, „Clan-Kriminelle“: Absurde Vorwürfe sollen verhindern, dass die Linkspartei die nächste regierende Bürgermeisterin in der Stadt stellt. Dahinter steht die Angst des Kapitals vor der Enteignung von großen Immobilienkonzernen
  • Die Wut treibt die Lohnabhängigen auf die Straße: Quer durch die Republik folgten dem Aufruf der IG-Metall zum Aktionstag Automobil am 21. September die Beschäftigten in hunderten Betrieben, vom größten Werk bis zum kleinsten Zulieferer. Genossinnen und Genossen der Revolutionären Linken waren in verschiedenen Werken dabei. Yahia Abu Nidal fasst ihre Live-Berichte zusammen
  • Die Bundesregierung steht vor dem politischen Bankrott: Bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern ist die CDU an der 5-Prozent-Hürde gescheitert. Dort profitiert die faschistische AfD von der Wut gegen den Sozialabbau. In Berlin gewinnt Die Linke mit dem Versprechen auf Enteignung von Immobilienkonzernen. Sozialabbaukanzler Merz steht vor dem Aus. Wenn er stürzt, können auch die „Sozialreformen“ gestoppt werden, meint Lisa Weigel
  • Die Konzernbosse reden von einer Existenzkrise, aber die Zahlen sagen etwas anderes. VW, Mercedes-Benz und Audi machen nach wie vor Milliardengewinne. Dennoch werden Standorte geschlossen und Zehntausende Stellen abgebaut. Die Beschäftigten sollen länger arbeiten und auf Löhne verzichten. Die IG Metall mobilisiert dagegen zu einem "Aktionstag Automobil" am 21. September. Es ist der richtige, erste Schritt, meinen Jens Feldmann und Karl Naujoks
  • Die AfD hat bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt fast 44 Prozent der Stimmen bekommen. Der offensichtliche Grund: Die übergroße Mehrheit lehnt den Sozialabbau ab und wählt aus Frust die AfD. Doch die Bundesregierung will weitermachen wie bisher. Das Land steuert so auf eine schwere politische Dauerkrise zu. Was ist zu tun? Karl Naujoks gibt Antworten
  • Der Bundeskanzler bezeichnete die Kinderärztin Bea Merscher in der rtl-Talkrunde „Am Tisch mit Friedrich Merz“ als „Nutznießer“ der Milliarden, die ins Gesundheitssystem fließen. Die Wellen schlagen seitdem hoch. Für den 5. September hat Merscher zu einer Massendemonstration gegen den Sparwahn im Gesundheitswesen nach Berlin aufgerufen. Reuven Neumann erklärt, warum es richtig ist, gegen die Kürzungen zu demonstrieren
  • Immer mehr Menschen finden keine bezahlbare Wohnung in Deutschland. Dies betrifft vor allem die städtischen Ballungsräume. Vor diesem Hintergrund fordert Die Linke im laufenden Berliner Wahlkampf: „Mietabzocke stoppen!“ Das ist eine kämpferische Ansage – doch was müsste konkret dafür getan werden? Karl Naujoks gibt Antworten
  • Nachdem die Sparpläne der deutschen Autokonzerne bisher auf vergleichsweise wenig Widerstand gestoßen sind, scheint die Stimmung in einigen Werken nun zu kippen. Angesichts des Frontalangriffs der Bundesregierung auf den Sozialstaat, der verbreiteten Krisenstimmung und den anstehenden Tarifrunden ist die Wut groß. In den Gewerkschaften ist der Widerstandswille geweckt. Betriebsräte und Vertrauensleute bei Mercedes-Benz haben einen Offenen Brief geschrieben, der die Gewerkschaftsführung in die Pflicht nimmt.
  • Im Juli ist der 21-jährige Abdul B. mit einem Transporter in eine Menschenmenge am Rande des CSD in seiner Heimatstadt Berlin gefahren. Bundesinnenminister Dobrindt nutzte dies, um eine ganze Reihe von Gesetzesverschärfungen in die Diskussion zu bringen. Angeblich soll uns dies vor „Gefährdern“ schützen. Tatsächlich macht Dobrindt vor allem Muslime zur Zielscheibe, meint Reuven Neumann
  • Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt gewählt. In den Umfragen steht die AfD seit Monaten bei über 40 Prozent. Nun bereiten sich die Faschisten auf die Übernahme der Regierungsgeschäfte vor. Der bürgerliche Politikbetrieb ist ratlos. Wie konnte es soweit kommen. Was ist nun zu tun? Lisa Weigel gibt Antworten auf drängendsten Fragen
  • Während vor Ceuta Ertrunkene aus dem Wasser gezogen und erschöpfte Geflüchtete von Militär und Polizei zurückgedrängt wurden, diskutieren Europas Spitzenpolitiker nach der humanitären Katastrophe nun über Schengen-Vergeltungsmaßnahmen und eine noch menschenverachtendere Migrationspolitik. EU-Präsidentin von der Leyen fordert „konkrete Resultate“ von Marokko. Die Festung Europa setzt immer weiter auf Abschottung.
  • Am letzten Wochenende ist der 21-jährige Berliner Abdul B. mutmaßlich gezielt mit einem Transporter in eine Menschenmenge am Rande des CSD in Berlin gefahren. Er hat dabei eine Frau getötet und viele verletzt. Bundesregierung, Polizei und AfD nutzen diesen schrecklichen Angriff nun, um Gesetzesverschärfungen und andere Repressionsmaßnahmen zu fordern. Sie heucheln Mitgefühl für eine unterdrückte Minderheit, um die Unterdrückungsapparate weiter zu stärken, meint Lisa Weigel
  • Zum 26. September rufen die Gewerkschaften zu Protesten gegen Sozialkürzungen in ganz Deutschland auf. Der Appell reiht sich ein in eine Welle des Aufbegehrens gegen die „Reformen“ der Bundesregierung. Das ist gut und richtig, denn es handelt sich um einen Angriff auf den Lebensstandard der gesamten Arbeiterklasse. Doch mehr muss kommen, meint Jens Feldmann
  • Zehntausende haben gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt demonstriert. Die Delegierten mussten wegen der Blockade in der Nacht zuvor durch die Polizei in den Saal hineingeschmuggelt werden. Was für eine Demütigung! Unser Autor Karsten Schmitz berichtet
  • Am 28. Februar dieses Jahres erklärte US-Präsident Donald Trump Iran den Krieg. Ziel war es, zusammen mit Israel durch massive Bombardierungen einen Regimewechsel in Teheran herbeizuführen. Damit scheiterte Trump. Stattdessen wurde eine Absichtserklärung unterzeichnet, auf dessen Grundlage Teheran nun Anspruch auf die Verzollung der Meeresenge von Hormus erhebt. Der US-Imperialismus hat eine schwere Niederlage erlitten, meint Reuven Neumann
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