Revolutionäre Linke

Arbeitskämpfe / Gewerkschaften

  • Am 26. September mobilisierten die Gewerkschaften deutschlandweit Massen gegen die Sozialabbaupläne der Bundesregierung. Diese steht mit dem Rücken zur Wand, will aber auf Biegen und Brechen ihre Kürzungen durchsetzen. Yahya Abu Nidal zieht eine persönliche Bilanz des Protesttages und gibt Antworten auf die Frage: Wie weiter für den Widerstand?
  • Die Wut treibt die Lohnabhängigen auf die Straße: Quer durch die Republik folgten dem Aufruf der IG-Metall zum Aktionstag Automobil am 21. September die Beschäftigten in hunderten Betrieben, vom größten Werk bis zum kleinsten Zulieferer. Genossinnen und Genossen der Revolutionären Linken waren in verschiedenen Werken dabei. Yahia Abu Nidal fasst ihre Live-Berichte zusammen
  • Die Konzernbosse reden von einer Existenzkrise, aber die Zahlen sagen etwas anderes. VW, Mercedes-Benz und Audi machen nach wie vor Milliardengewinne. Dennoch werden Standorte geschlossen und Zehntausende Stellen abgebaut. Die Beschäftigten sollen länger arbeiten und auf Löhne verzichten. Die IG Metall mobilisiert dagegen zu einem "Aktionstag Automobil" am 21. September. Es ist der richtige, erste Schritt, meinen Jens Feldmann und Karl Naujoks
  • Nachdem die Sparpläne der deutschen Autokonzerne bisher auf vergleichsweise wenig Widerstand gestoßen sind, scheint die Stimmung in einigen Werken nun zu kippen. Angesichts des Frontalangriffs der Bundesregierung auf den Sozialstaat, der verbreiteten Krisenstimmung und den anstehenden Tarifrunden ist die Wut groß. In den Gewerkschaften ist der Widerstandswille geweckt. Betriebsräte und Vertrauensleute bei Mercedes-Benz haben einen Offenen Brief geschrieben, der die Gewerkschaftsführung in die Pflicht nimmt.
  • Zum 26. September rufen die Gewerkschaften zu Protesten gegen Sozialkürzungen in ganz Deutschland auf. Der Appell reiht sich ein in eine Welle des Aufbegehrens gegen die „Reformen“ der Bundesregierung. Das ist gut und richtig, denn es handelt sich um einen Angriff auf den Lebensstandard der gesamten Arbeiterklasse. Doch mehr muss kommen, meint Jens Feldmann
  • Am 10. Juni tagten die Gesundheitsminister aus Bund und Ländern in Hannover. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi rief dagegen zum Protest auf. 8000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Gesundheits- und Pflegebereich sowie der Sozialarbeit kamen und demonstrierten unter dem Motto „Warken stoppen!“ Ein erster richtiger Schritt, findet Reuven Neumann – aber mehr muss kommen
  • Der multinationale Megakonzern Samsung erwirtschaftet Milliardenprofite. Nun wollten die südkoreanischen Angestellten, ohne die diese Profite unmöglich wären, ihren Anteil. Ihre Androhung, in einen 18-tägigen Erzwingungsstreik zu treten, gefährdete den KI-Boom und konnte deswegen einen der größten Konzerne der Welt demütigen: Die Arbeiterinnen und Arbeiter der Chip-Sparte erhalten nach einer Einigung mit der Konzernführung Bonuszahlungen von durchschnittlich umgerechnet 290.000 Euro!
  • Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will 20 Milliarden Euro im Gesundheitssystem einsparen. Angeblich sollen „Einnahmen und Ausgaben wieder ins Gleichgewicht gerückt“ werden. Tatsächlich werden vor allem die Einkommensschwächsten zur Kasse gebeten – am Grundproblem ändert das nichts, argumentiert Reuven Neumann
  • Im Dezember begann der Arbeitskampf im öffentlichen Dienst der Länder. Kernforderung der Gewerkschaften Verdi und GEW war eine Lohnerhöhung von 7 Prozent. Zahlreiche Warnstreiks haben die Wut der Beschäftigen zum Ausdruck gebracht. Mit der “Tarifgemeinschaft der Länder” vereinbarten die Gewerkschaften am 14. Februar ein Ergebnis, über das ihre Mitglieder nun abstimmen müssen. Interview mit einer Pflegekraft
  • Die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder gehen diese Woche weiter. Betroffen sind über 900.000 Beschäftigte. Sie fordern 7 Prozent mehr, mindestens aber 300 Euro. An vielen Orten gingen Beschäftigte in den Warnstreik, um den Druck zu erhöhen. Wir haben Streikende am Uniklinikum in Münster und an den Universitäten Duisburg-Essen, Bonn und Freiburg jeweils drei Fragen zum Arbeitskampf gestellt. Hier findet ihr die Antworten
  • Diese Woche laufen in ganz Deutschland Warnstreiks im öffentlichen Dienst, um die Forderungen der Gewerkschaften in der aktuellen Tarifrunde der Länder durchzusetzen. GEW und Verdi fordern 7 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 300 Euro. Die Wut steigt: Wochen nach Beginn der Verhandlungen haben die Arbeitgeber noch nicht einmal ein Angebot vorgelegt. Bericht vom Streikposten
  • Im Spätsommer 2025 machte sich eine Segelboot-Flottille mit Greta Thunberg und Hunderten anderen Aktiven auf den Weg über das Mittelmeer, um die Hungerblockade in Gaza zu durchbrechen. In Solidarität mit ihnen riefen Gewerkschafter in Italien zu einem landesweiten politischen Streik auf. Die Arbeitskampfaktionen am 22. September und 28. November waren ein großer Erfolg.Lucia Pagano sprach darüber mit Josè Nivoi, einem Hafenarbeiter aus Genua
  • 7 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 300 Euro fordern die Gewerkschaften in der anstehenden Tarifrunde der Länder. Die Arbeitgeber behaupten, dass sei „nicht leistbar“. Tatsächlich schwimmt der Staat im Geld – doch das sollen die Rüstungskonzerne bekommen, nicht seine Angestellten. Nur massiver Druck von unten kann daran etwas ändern, meint Claudia Cham
  • Seitdem der amerikanische Technologiekonzern OpenAI Ende 2022 die Chat-GPT zum ersten Mal öffentlich zugänglich machte, ist „Künstliche Intelligenz“ (KI) überall. Windows-Computer haben jetzt einen „KI-Kopiloten“. Immer mehr Websites, Videos und Internet-Posts sind KI-generiert. Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder sagte letztes Jahr: „Mit KI und den Möglichkeiten wird unser Leben besser. Wir werden Dinge machen können, an die denken wir heute noch gar nicht.“ Was ist da dran? Jannis Wahoff gibt Antworten
  • Wie die Beschäftigten im Traditionsunternehmen verarscht werden… und was dagegen getan werden kann Die Bundesregierung hat ein Rekordverschuldungsprogramm in Höhe von 850 Milliarden Euro für die Aufrüstung beschlossen. Doch bei der Zerstörung von Zehntausenden Arbeitsplätzen in der Industrie guckt sie tatenlos zu ...
  • Verdi-Tarifrunde bei Bund und Kommunen: Hohe Kampfbereitschaft, enttäuschender Abschluss Keiner konnte es übersehen: Im März legten Angestellte bei der Müllabfuhr, im Nahverkehr, an den Flughäfen oder staatlichen Kitas in ganz Deutschland immer wieder die Arbeit nieder. Dann haben sich die öffentlichen Arbeitgeber mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi auf einen Abschluss für 2,5 Millionen Beschäftigten bei Bund und Kommunen geeinigt ...
  • "Der Tag, an dem wir beschlossen, einen Betriebsrat zu gründen, wird mir immer in Erinnerung bleiben." Interview mit einem ehemaligen Angestellten von Flink Freiburg Ehemalige Mitarbeitende - sogenannte „Riders“ - haben am Samstag, den 15.2. einen Protest gegen die Wiedereröffnung der Niederlassung des Flink-Lieferdienstes in Freiburg organisiert ...
  • Die Schwäche der Regierung nutzen, um Reallöhne zu verteidigen Morgen beginnt die erste Tarifrunde des neuen Jahres bei der Deutschen Post. Es folgt der Tarifstreit im Öffentlichen Dienst. Die Konflikte sind wegweisend: ob die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di für die Beschäftigten etwas herausholen kann, wird von der Konfliktbereitschaft gegenüber der SPD-geführten Minderheitsregierung abhängen ...
  • VW-Arbeiter: »Ihr wollt Krieg – wir sind bereit!« Mit großen Worten bemühte sich die IG Metall, den Deal bei Volkswagen zu verkaufen, der am 20. Dezember geschlossen worden ist. Ein ›Weihnachtswunder‹ habe die Standorte des Konzerns gerettet. Tatsächlich haben die Beschäftigten massive Lohneinbußen hinnehmen müssen ...
  • Im Mai haben die Bauleute der IG BAU viele Baustellen in ganz Deutschland bestreikt. Im Juni gab es eine Einigung. Ergebnis: Der höchste Lohnzuwachs im Bau seit Jahrzehnten. Das zeigt: Kämpfen zahlt sich aus – und doch wurden auch unnötige Zugeständnisse gemacht, meint Jannis Wahoff. Im Mai standen überall im Land immer wieder Baustellen still ...
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