Revolutionäre Linke

International

  • In Frankreich demonstrieren seit Wochen Schülerinnen und Schüler. Allein am letzten Wochenende waren über 800.000 Menschen im ganzen Land auf der Straße. Die Regierung Lecornu reagiert mit brutaler Gewalt und Ausgangssperren. Was als Bewegung gegen unhaltbare Zustände an den Schulen begann, ist zu einer Regierungskrise geworden … mit Potenzial zur Ausweitung auf die Nachbarländer, schreibt Reuven Neumann
  • In Spanien sind für Ende November vorgezogene Neuwahlen angesetzt, nachdem die Regierungskoalition unter dem Druck einer Massenbewegung gegen Mietenwucher auseinanderbrach. Auslöser war die Zwangsräumung der 87-jährigen Maricarmen Abascal aus ihrer Wohnung, in der sie siebzig Jahre lebte. Nun ist die Rentnerin gestorben – die Gewerkschaften kündigen einen Generalstreik an. Es ist die einzige Sprache, die die Immobilienmafia versteht
  • Während vor Ceuta Ertrunkene aus dem Wasser gezogen und erschöpfte Geflüchtete von Militär und Polizei zurückgedrängt wurden, diskutieren Europas Spitzenpolitiker nach der humanitären Katastrophe nun über Schengen-Vergeltungsmaßnahmen und eine noch menschenverachtendere Migrationspolitik. EU-Präsidentin von der Leyen fordert „konkrete Resultate“ von Marokko. Die Festung Europa setzt immer weiter auf Abschottung.
  • Am 28. Februar dieses Jahres erklärte US-Präsident Donald Trump Iran den Krieg. Ziel war es, zusammen mit Israel durch massive Bombardierungen einen Regimewechsel in Teheran herbeizuführen. Damit scheiterte Trump. Stattdessen wurde eine Absichtserklärung unterzeichnet, auf dessen Grundlage Teheran nun Anspruch auf die Verzollung der Meeresenge von Hormus erhebt. Der US-Imperialismus hat eine schwere Niederlage erlitten, meint Reuven Neumann
  • Nachdem es der extremen Rechten in Irland und Großbritannien gelang, einen Messerangriff für ihre Hetze zu instrumentalisieren, terrorisierten sie zahlreiche Städte, setzten Häuser migrantischer Menschen in Brand und verbreiteten Angst und Schrecken. Nun zeigten tausende Antirassisten jedoch: Sie sind nicht die Mehrheit!
  • Der multinationale Megakonzern Samsung erwirtschaftet Milliardenprofite. Nun wollten die südkoreanischen Angestellten, ohne die diese Profite unmöglich wären, ihren Anteil. Ihre Androhung, in einen 18-tägigen Erzwingungsstreik zu treten, gefährdete den KI-Boom und konnte deswegen einen der größten Konzerne der Welt demütigen: Die Arbeiterinnen und Arbeiter der Chip-Sparte erhalten nach einer Einigung mit der Konzernführung Bonuszahlungen von durchschnittlich umgerechnet 290.000 Euro!
  • 2019 ist der amerikanische Sexualstraftäter Jeffrey Epstein auf dubiose Weise in seiner Gefängniszelle ums Leben gekommen. Doch der Skandal um das von ihm aufgebaute Netzwerk erschüttert die US-Politik weiter. Einer der Gründe ist die einstige Nähe des US-Präsidenten Trump zu Epstein. Tatsächlich wirft der Skandal ein Schlaglicht auf die globalen Verbindungen und das Gesellschaftsleben der kapitalistischen Klasse insgesamt, meinen Jens Feldmann und Clara Petersen
  • Als US-Präsident Donald Trump am 28. Februar Iran den Krieg erklärte, rief er der iranischen Bevölkerung zu, „die Stunde eurer Freiheit ist gekommen“. Das Dauerbombardement, das dann folgte, brachte nichts als Elend – und stabilisierte das Regime in Teheran. Wie es anders geht, zeigt die Revolution von 1979. Sie stürzte den Schah, der über den Iran ein Schreckensregime errichtet hatte. Die iranische Revolution ist eine der großen Ereignisse des 20. Jahrhunderts, von der wir viel lernen können, meint Reuven Neumann.
  • US-Präsident Trump drohte dem Iran mit der völligen Vernichtung. Kurz vor dem Auslaufen des von ihm gesetzten Ultimatums einigte er sich mit Teheran auf eine zweiwöchige Waffenruhe und Friedensverhandlungen. Trump verkauft das als großen Sieg. Nichts könnte weiter von der Wirklichkeit sein, meint Karl Naujoks
  • An diesem Osterwochenende rufen die Organisationen der Friedensbewegung zu den Ostermärschen auf. Der traditionelle Termin ist dieses Jahr besonders wichtig: Er bietet die nächste Gelegenheit, um gegen den amerikanisch-israelischen Krieg in Iran und Libanon zu demonstrieren
  • US-Präsident Donald Trump verliert an Zustimmung im eigenen Land. Kleinlaut ließ er die verhasste Abschiebemiliz ICE aus Minneapolis abziehen, nach politischen Streiks und Massendemonstrationen. Nun hoffen viele, dass diese Stimmung den Demokraten zu einem Sieg bei den kommenden Wahlen zum US-Repräsentantenhaus verhilft, den ‘Midterm Elections‘. Jens Feldmann argumentiert, dass genau diese Hoffnung in der größten Frustration enden könnte
  • Drei Bezirksgruppen der Linkspartei in Berlin und andere Kräfte mobilisieren gegen den amerikanisch-israelischen Krieg in Iran und Libanon. Dies ist der richtige Schritt - das Schweigen muss ein Ende haben!
  • Seit zwei Wochen bombardieren die USA und Israel den Iran. Es wurden Schulen, Krankenhäuser und ungezählte Wohnungen getroffen. Israelische Streitkräfte rücken in einer Bodenoffensive gegen den Libanon vor. Tausende sind gestorben, Hunderttausende fliehen vor der Gewalt. Es ist Zeit, dagegen aufzustehen
  • Am 12. Februar verlor in Lyon der Faschist Quentin Deranque bei einer Auseinandersetzung sein Leben. Radikale Faschisten nutzen dies zur Mobilisierung. Anstatt gegen die Gefahr von rechts vorzugehen, greifen Medien und bürgerliche Parteien die Linke an. Sie ebnen damit den Faschisten des Rassemblements National bei den bevorstehenden Kommunalwahlen den Weg. Von Reuven Neumann
  • Eine Woche nach Beginn des Angriffs der USA und Israels ist unklar, was der US-Präsident Trump eigentlich im Iran erreichen will. Umso deutlicher werden die verheerenden Auswirkungen des Krieges. Dennoch stellt sich die Bundesregierung fest an die Seite der Aggressoren. Dieser Wahnsinn kann nicht durch zahnlose Appelle an die Herrschenden gestoppt werden, meint Karl Naujoks
  • Seit dem frühen Morgen fallen amerikanische und israelische Bomben auf iranische Städte. Das iranische Regime antwortet mit Raketen gegen Israel und US-amerikanische Militärstützpunkte in der Region. Die amerikanisch-israelische Aggression droht einen Flächenbrand auszulösen
  • Russland, die USA und die europäischen Mächte liefern sich seit einem Jahr einen Verhandlungspoker über die Ukraine. Unvermittelt stellte Bundeskanzler Merz im Dezember 2025 die Möglichkeit in den Raum, auch deutsche Soldaten als Teil einer europäischen Truppe nach einem möglichen Abkommen in die Ukraine zu entsenden. Die Bundesregierung war bemüht, die Diskussion darüber im Keim zu ersticken. Doch das ist kein Grund zur Beruhigung, meint Karl Naujoks
  • US-Bundesbeamte der Abschiebebehörde ICE machen Menschenjagd gegen vermeintlich „illegale“ Einwanderer überall im Land – und verbreiten dabei ein Klima der Angst. In Minneapolis erschoss ICE am vergangenen Wochenende den Krankenpfleger Alex Pretti, der hilflos am Boden lag. Doch es gibt Hoffnung: die arbeitenden Klasse der Stadt steht auf – und sendet ein Signal des Widerstands in alle US-Bundesstaaten. Von Jens Feldmann
  • US-Präsident Donald Trump sagt, er wolle Grönland haben. Nun droht er Dänemark, Deutschland und anderen mit Strafzöllen, wenn sie nicht nachgeben. Dieser nackte, erpresserische Imperialismus empört viele, allen voran die dänische Regierung. Doch ihr geht es nicht um grönländische Bevölkerung, den Inuit, sondern nur über den eigenen Besitz. Es gibt auch andere dänische Stimmen, die den dänischen Kolonialismus über Grönland und die Heuchelei der eigenen Regierung angreifen.
  • Stellungnahme der Strömung Revolutionäre Linke in Syrien Nicht einmal ein Jahr nach dem Sturz Baschar al-Asads spitzt sich die Lage in Syrien kontinuierlich zu. Syrien bleibt nach dem Bürgerkrieg weiterhin gespalten - immer wieder richtete sich die Gewalt der neuen Übergangsregierung unter Ahmed al-Schar'a gegen religiöse und ethnische Minderheiten wie etwa Alawiten, Drusen und Kurden ...
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