Die AfD hat bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt fast 44 Prozent der Stimmen bekommen. Der offensichtliche Grund: Die übergroße Mehrheit lehnt den Sozialabbau ab und wählt aus Frust die AfD. Doch die Bundesregierung will weitermachen wie bisher. Das Land steuert so auf eine schwere politische Dauerkrise zu. Was ist zu tun? Karl Naujoks gibt Antworten
Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt gewählt. In den Umfragen steht die AfD seit Monaten bei über 40 Prozent. Nun bereiten sich die Faschisten auf die Übernahme der Regierungsgeschäfte vor. Der bürgerliche Politikbetrieb ist ratlos. Wie konnte es soweit kommen. Was ist nun zu tun? Lisa Weigel gibt Antworten auf drängendsten Fragen
Am vergangenen Wochenende fand der Bundesparteitag der Partei Die LINKE in Potsdam statt. Er ist der letzte vor einer wegweisenden Entscheidung: Soll die Partei mit der CDU koalieren, wenn nur so ein AfD-Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt verhindert werden kann? Der Bundesparteitag gab leider keine klare Antwort, meint Jens Feldmann
Nachdem es der extremen Rechten in Irland und Großbritannien gelang, einen Messerangriff für ihre Hetze zu instrumentalisieren, terrorisierten sie zahlreiche Städte, setzten Häuser migrantischer Menschen in Brand und verbreiteten Angst und Schrecken. Nun zeigten tausende Antirassisten jedoch: Sie sind nicht die Mehrheit!
Nazi-Sprüche oder Vetternwirtschaft: Keine Aussage, kein Skandal scheint den Höhenflug der AfD bremsen zu können. In den bundesweiten Umfragen liegt die Partei mittlerweile an der Spitze bei rund 27 Prozent, in Sachsen-Anhalt bei über 40 Prozent. Dort bereitet sie sich auf die Übernahme der Regierungsgewalt nach den Landtagswahlen im September vor. Was tun? Karsten Schmitz hat Antworten
Ausgerechnet zum 1. Mai wollten sich die Faschos des NPD-Nachfolgers „Die Heimat“ in Essen breit machen: Bundesweit mobilisierten die Nazis und haben mit 500 Rechtsextremen kalkuliert. Diesen dreisten Angriff auf den Kampftag der Arbeiterklasse hat sich das Ruhrgebiet nicht gefallen lassen. Tausende Antifaschistinnen und Antifaschisten machten den rechten Aufmarsch zum Fiasko. Unsere Genossin Christina Schulte war in Essen dabei und berichtet
Am 12. Februar verlor in Lyon der Faschist Quentin Deranque bei einer Auseinandersetzung sein Leben. Radikale Faschisten nutzen dies zur Mobilisierung. Anstatt gegen die Gefahr von rechts vorzugehen, greifen Medien und bürgerliche Parteien die Linke an. Sie ebnen damit den Faschisten des Rassemblements National bei den bevorstehenden Kommunalwahlen den Weg. Von Reuven Neumann
Am letzten Novemberwochenende strömten aus ganz Deutschland zehntausende Antifaschistinnen und Antifaschisten nach Gießen, um gegen die Neugründung der AfD-Jugendorganisation unter dem Namen „Generation Deutschland“ zu protestieren. 15.000 beteiligten sich aktiv an Blockaden, bis zu 50.000 nahmen insgesamt an Demonstrationen teil. Der Gründungskongress konnte nur mit stundenlanger Verspätung beginnen. Das war ein Punktsieg für den Antifaschismus – aber mehr muss kommen, meinen Timo König und Lisa Weigel
Im ersten Teil unserer kleinen Serie zu erfolgreichen Kämpfen gegen die Nazis haben wir dargestellt, wie der sichergeglaubte Einzug der NPD in den Bundestag 1969 am antifaschistischen Massenwiderstand scheiterte. In den 70er Jahren versuchte die Nazi-Partei ihr Comeback. Mit jährlichen, bundesweiten Mobilisierungen nach Frankfurt am Main wollte sie auf der Straße Stärke demonstrieren und sich so neu aufbauen. Aber auch damit scheiterte sie. Wir erklären, wie es dazu kam. Von Karl Naujoks
In Umfragen steht die AfD bundesweit gleichauf mit der CDU/CSU. In Sachsen-Anhalt sogar bei 40 Prozent. Angesichts dieser Werte rufen manche verzweifelt nach dem Staat, er möge die AfD verbieten. Das ist eine Sackgasse, die in die Passivität führt. Der einzige Weg gegen die AfD bietet die massenhafte und entschlossene Mobilisierung von unten. Tatsächlich wurden im Nachkriegsdeutschland mehrere Versuche der Nazis gestoppt, sich neu aufzubauen. Davon gilt es heute zu lernen.