US-Präsident Trump drohte dem Iran mit der völligen Vernichtung. Kurz vor dem Auslaufen des von ihm gesetzten Ultimatums einigte er sich mit Teheran auf eine zweiwöchige Waffenruhe und Friedensverhandlungen. Trump verkauft das als großen Sieg. Nichts könnte weiter von der Wirklichkeit sein, meint Karl Naujoks
Es sind die einfachen Menschen im Südlibanon, die die volle Wucht der israelischen Angriffe zu spüren bekommen
Nicht nur der Iran, auch Libanon wird aktuell von der israelischen Armee angegriffen. In den Nachrichten in Deutschland hören wir immer nur, es handelten sich um „Gegenangriffe“ gegen die libanesische Miliz Hisbollah. Tatsächlich hielt sich die Hisbollah an einen am 27. November 2024 geschlossenen Waffenstillstand, obgleich die israelischen Streitkräfte diesen laut UN-Mission UNIFIL in den ersten zwölf Monaten, bis einschließlich November 2025, rund 10.000-mal gebrochen haben. Der Journalist Guy Smallman war im Kriegsgebiet unterwegs
Eine Woche nach Beginn des Angriffs der USA und Israels ist unklar, was der US-Präsident Trump eigentlich im Iran erreichen will. Umso deutlicher werden die verheerenden Auswirkungen des Krieges. Dennoch stellt sich die Bundesregierung fest an die Seite der Aggressoren. Dieser Wahnsinn kann nicht durch zahnlose Appelle an die Herrschenden gestoppt werden, meint Karl Naujoks
Seit dem frühen Morgen fallen amerikanische und israelische Bomben auf iranische Städte. Das iranische Regime antwortet mit Raketen gegen Israel und US-amerikanische Militärstützpunkte in der Region. Die amerikanisch-israelische Aggression droht einen Flächenbrand auszulösen
Am 10. Oktober 2025 trat zwischen der Hamas und Israel ein Waffenstillstand für den Gazastreifen in Kraft. Es war die erste Stufe eines sogenannten Friedensplans, der unter Druck von US-Präsident Donald Trump zustande kam. Die Hoffnung war groß, dass dies der Startpunkt für einen dauerhaften Frieden und den Wiederaufbau sein würde. Nun soll die zweite Phase des Plans umgesetzt werden. Netanjahu nutzt dieses diplomatische Theater, um am Boden Fakten zu schaffen, meint Reuven Neumann
Im Spätsommer 2025 machte sich eine Segelboot-Flottille mit Greta Thunberg und Hunderten anderen Aktiven auf den Weg über das Mittelmeer, um die Hungerblockade in Gaza zu durchbrechen. In Solidarität mit ihnen riefen Gewerkschafter in Italien zu einem landesweiten politischen Streik auf. Die Arbeitskampfaktionen am 22. September und 28. November waren ein großer Erfolg.Lucia Pagano sprach darüber mit Josè Nivoi, einem Hafenarbeiter aus Genua
Internationaler Massendruck fügt Israel politische Niederlage zu – doch Netanjahus Teilrückzug ist trügerisch
Die Nachricht über die Einigung auf einen Waffenstillstand und einen Gefangenenaustausch zwischen Israel und der Hamas wurde im Gazastreifen mit großer Erleichterung und Jubel aufgenommen. Netanjahus Regierung zieht die Truppen aus den Städten des Gazastreifens ab ...
Angesichts des Grauens im Gazastreifen kommt die israelische Regierung immer mehr unter Druck. Die EU-Kommission hat einen Vorschlag für Sanktionen gegen Israel vorgelegt – doch die Bundesregierung blockiert jede ernsthafte Maßnahme. Kein Wunder – denn deutsche Rüstungsunternehmen verdienen kräftig mit am Massenmord im Gazastreifen ...
ES IST ZEIT FÜR MASSENHAFTEN PROTEST GEGEN DEN VÖLKERMORD
Heute hat Kanzler Merz einen Ausfuhrstopp von Rüstungsgütern an Israel verkündet. Überfällig, könnte man meinen. Tatsächlich ist es nicht mal ein halber Schritt in die richtige Richtung. Doch es öffnet sich damit ein Gelegenheitsfenster, um neuen Massendruck von unten zu entfachen, meint Karl Naujoks ...
Die Netanjahu-Regierung verfolgt den Plan, einen möglichst großen Teil der palästinensischen Bevölkerung aus dem Gazastreifen loszuwerden mit barbarischer Logik. Nun hat sie beschlossen, den ganzen Gazastreifen militärisch zu erobern – gegen erheblichen Widerstand aus dem Umfeld des israelischen Militärs und Geheimdienste ...
Liebe Ines Schwerdtner, die Kinder in Gaza haben tatsächlich keine „Sommerpause“!
Die Situation in Gaza hat sich in den vergangenen Wochen immer weiter zugespitzt. Vor diesem Hintergrund kündigte Die Linke für den 19. Juli eine Großdemonstration in Berlin an: Gegen deutsche Waffenlieferungen an Israel und für ein Ende der Hungerblockade ...
Der erste Kongress zum jüdischen Antizionismus – ein Interview mit Wieland Hoban
Vom 13. bis 15. Juni fand in Wien der erste globale Kongress derjenigen Jüdinnen und Juden statt, die Israels Genozid gegen die palästinensische Bevölkerung ablehnen. Mit dabei: Wieland Hoban, Vorsitzender der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost ...