Der US-Angriff auf Venezuela, die Verschleppung dessen Präsidenten und die folgende Erpressungspolitik sind nichts als nackte, imperialistische Aggression. Präsident Donald Trump rühmt sich, den US-Konzernen die Kontrolle über die größten Erdölvorkommen der Welt verschafft zu haben. Doch in dem Konflikt geht es um mehr, erklären Timo König und Karl Naujoks
US-Präsident Trump stellte am Tag nach dem Angriff auf Venezuela diesen in einen größeren Kontext ...
In der Nacht vom 2. auf den 3. Januar haben die USA Venezuela bombardiert und dessen Präsidenten Nicolás Maduro entführt. Der Befehl kam von US-Präsident Trump, der sich mit dem erbeuteten Erdöl brüstet. Der imperialistische Überfall war dreist und gut vorbereitet. Doch die langfristigen Konsequenzen können den Imperialisten auf die Füße fallen. Von Timo König und Karl Naujoks
Der US-Überfall auf Venezuela in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar, sowie die Entführung und Inhaftierung von Präsident Nicolás Maduro, ist ein Akt nackter imperialistischer Aggression. Der Angriff auf Venezuela muss vor dem Hintergrund von Trumps Rückbesinnung auf die Monroe-Doktrin verstanden werden, die in der neuen US-amerikanischen Nationalen Sicherheitsstrategie zum Ausdruck kommt.