Am 28. Februar dieses Jahres erklärte US-Präsident Donald Trump Iran den Krieg. Ziel war es, zusammen mit Israel durch massive Bombardierungen einen Regimewechsel in Teheran herbeizuführen. Damit scheiterte Trump. Stattdessen wurde eine Absichtserklärung unterzeichnet, auf dessen Grundlage Teheran nun Anspruch auf die Verzollung der Meeresenge von Hormus erhebt. Der US-Imperialismus hat eine schwere Niederlage erlitten, meint Reuven Neumann
2019 ist der amerikanische Sexualstraftäter Jeffrey Epstein auf dubiose Weise in seiner Gefängniszelle ums Leben gekommen. Doch der Skandal um das von ihm aufgebaute Netzwerk erschüttert die US-Politik weiter. Einer der Gründe ist die einstige Nähe des US-Präsidenten Trump zu Epstein. Tatsächlich wirft der Skandal ein Schlaglicht auf die globalen Verbindungen und das Gesellschaftsleben der kapitalistischen Klasse insgesamt, meinen Jens Feldmann und Clara Petersen
US-Präsident Trump drohte dem Iran mit der völligen Vernichtung. Kurz vor dem Auslaufen des von ihm gesetzten Ultimatums einigte er sich mit Teheran auf eine zweiwöchige Waffenruhe und Friedensverhandlungen. Trump verkauft das als großen Sieg. Nichts könnte weiter von der Wirklichkeit sein, meint Karl Naujoks
US-Präsident Donald Trump verliert an Zustimmung im eigenen Land. Kleinlaut ließ er die verhasste Abschiebemiliz ICE aus Minneapolis abziehen, nach politischen Streiks und Massendemonstrationen. Nun hoffen viele, dass diese Stimmung den Demokraten zu einem Sieg bei den kommenden Wahlen zum US-Repräsentantenhaus verhilft, den ‘Midterm Elections‘. Jens Feldmann argumentiert, dass genau diese Hoffnung in der größten Frustration enden könnte
Eine Woche nach Beginn des Angriffs der USA und Israels ist unklar, was der US-Präsident Trump eigentlich im Iran erreichen will. Umso deutlicher werden die verheerenden Auswirkungen des Krieges. Dennoch stellt sich die Bundesregierung fest an die Seite der Aggressoren. Dieser Wahnsinn kann nicht durch zahnlose Appelle an die Herrschenden gestoppt werden, meint Karl Naujoks
Seit dem frühen Morgen fallen amerikanische und israelische Bomben auf iranische Städte. Das iranische Regime antwortet mit Raketen gegen Israel und US-amerikanische Militärstützpunkte in der Region. Die amerikanisch-israelische Aggression droht einen Flächenbrand auszulösen
Am 10. Oktober 2025 trat zwischen der Hamas und Israel ein Waffenstillstand für den Gazastreifen in Kraft. Es war die erste Stufe eines sogenannten Friedensplans, der unter Druck von US-Präsident Donald Trump zustande kam. Die Hoffnung war groß, dass dies der Startpunkt für einen dauerhaften Frieden und den Wiederaufbau sein würde. Nun soll die zweite Phase des Plans umgesetzt werden. Netanjahu nutzt dieses diplomatische Theater, um am Boden Fakten zu schaffen, meint Reuven Neumann
US-Bundesbeamte der Abschiebebehörde ICE machen Menschenjagd gegen vermeintlich „illegale“ Einwanderer überall im Land – und verbreiten dabei ein Klima der Angst. In Minneapolis erschoss ICE am vergangenen Wochenende den Krankenpfleger Alex Pretti, der hilflos am Boden lag. Doch es gibt Hoffnung: die arbeitenden Klasse der Stadt steht auf – und sendet ein Signal des Widerstands in alle US-Bundesstaaten. Von Jens Feldmann
Der US-Angriff auf Venezuela, die Verschleppung dessen Präsidenten und die folgende Erpressungspolitik sind nichts als nackte, imperialistische Aggression. Präsident Donald Trump rühmt sich, den US-Konzernen die Kontrolle über die größten Erdölvorkommen der Welt verschafft zu haben. Doch in dem Konflikt geht es um mehr, erklären Timo König und Karl Naujoks
US-Präsident Trump stellte am Tag nach dem Angriff auf Venezuela diesen in einen größeren Kontext ...
In der Nacht vom 2. auf den 3. Januar haben die USA Venezuela bombardiert und dessen Präsidenten Nicolás Maduro entführt. Der Befehl kam von US-Präsident Trump, der sich mit dem erbeuteten Erdöl brüstet. Der imperialistische Überfall war dreist und gut vorbereitet. Doch die langfristigen Konsequenzen können den Imperialisten auf die Füße fallen. Von Timo König und Karl Naujoks
Donald Trump hat sein nächstes Ziel ausgewählt—Grönland. Bisher wurde sein Gerede über eine Annexion Grönlands in den Medien mehr als bizarrer Witz abgetan. Aber nach der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro und der Ankündigung, in Venezuela nun „mitzuregieren“, erscheint die Annexion Grönlands plötzlich nicht mehr so irreal
Der US-Überfall auf Venezuela in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar, sowie die Entführung und Inhaftierung von Präsident Nicolás Maduro, ist ein Akt nackter imperialistischer Aggression. Der Angriff auf Venezuela muss vor dem Hintergrund von Trumps Rückbesinnung auf die Monroe-Doktrin verstanden werden, die in der neuen US-amerikanischen Nationalen Sicherheitsstrategie zum Ausdruck kommt.
Wie die Spaltung der herrschenden Klasse den Klassenkampf anheizt
Der Wahlsieg von Zohran Mamdami bei den Bürgermeisterwahlen in New York hat weltweit Schlagzeilen gemacht – ebenso wie die hasserfüllte Reaktion des US-Präsidenten. Mamdani verspricht Sozialreformen, Trump droht mit Konsequenzen. Grund genug zu fragen, wohin die USA unter Trump treibt ...